Samstag, 15. Juli 2017

Mach was draus!

Jeder Tag
ist ein Arrangement
mit dem Leben.
Oft muß man ihm
ein Stück Spitze annähen,
daß er hübsch wird.

Freitag, 14. Juli 2017

Mia primavera

Ich hab den Frühling gekauft.
Er wird jetzt in meinem Herzen wohnen.
Aber Ihr müßt Euch nicht sorgen.
Er hat noch genügend Blüten
für den Rest der Welt übrig.

Vielleicht wär ich gern...

Vielleicht wär ich gern ordentlich,
im Kopfe wie im Haus.
Für letzteres, so denke ich,
wird niemals etwas draus.
Außerdem ist in der Regel,
ein Dickschädel oft ein Flegel.
So wird das nichts mit ordentlich,
im Kopfe wie im Haus.
Ach, wißt Ihr was, wie es ja scheint,
macht ich mir das gar nichts aus!

Oh Mann! Oh Mann!

Lauthals mit Krähen wie im Wahn,
zeigt, was er kann, der stolze Hahn.
Und auch der Specht,
der klopft erst recht!
Es gilt zu beweisen:
Nichts können die Leisen.
Die Kater miauen, daß der Mond sich verstckt,
doch die Lust wird hierdurch bei den Katzen geweckt.
Die Herren der Schöpfung, geschwellt die Brust, prahlen,
denn jeder von ihnen will gern zuerst mahlen.
Ist denn Moral an der Geschicht?
MANN imponiert, wenn er laut spricht,
auch wenn er kräht, klopft oder miaut,
damit es die, die er liebt, umhaut!

Donnerstag, 13. Juli 2017

Verbum lentum

Liebste Freundin,
Dir eine Freude zu bereiten,
schreib ich Dir wie zu alten Zeiten
einen Brief.
Wirst ihn lieben,
handgeschrieben!
Jeder Buchstabe gemalt,
hier im Rampenlicht erstrahlt,
und das Wort in Tinte blau,
schau nur, liebste Freundin, schau,
gleicht einem Buchstabengemälde!
Erreichen wird es Dich in Bälde.
Morgen oder in zwei Tagen schon.
Im Vergleich zum Netz, der blanke Hohn!
Dort läuft alles in Sekunden.
Mit dem Brief bin ich gebunden
an Handwerklichkeit.
Dir eine Freude zu bereiten,
schreib ich Dir wie zu alten Zeiten,
einen Brief.
Wirst ihn lieben,
handgeschrieben.

Sonntag, 9. Juli 2017

Irgendwie mag ich mich immer

Ich mag mich meistens,
und wenn ich mich mal
nicht mag,
dann versuche ich mich
mit allen Mitteln,
trotzdem zu mögen,
was ja bedeutet,
daß ich mir selbst,
doch viel wert bin.
Denn mit mir selbst
zufrieden zu sein,
ist trotz aller Widrigkeiten
des Lebens,
mein eigentliches Ziel.

Montag, 3. Juli 2017

Wer kennt sich da schon aus

Aus dem Wirrwarr
an Worten,Wissenschaft
und Leben,
den Faden ziehen,
heißt Erkenntnis,
bzw. Möglichkeit.

Sonntag, 2. Juli 2017

Am Schluß...

Die letzte Antwort
braucht Gottheiten
und den Glauben
an ihre Existenz.

Sensibilitätsbekleidung

Nerven wie Drahtseile zu haben,
ist wenig erstrebenswert,
da es die Flexibilität
des Körpers
enorm enschränken würde,
und außerdem wäre es
nicht todschick,
solch ein Nervenköstum
zu tragen.

Gibt es ihn oder sie?

Uns  verbindet alle
die gleiche Angst,
doch wir gehen damit
so unterschiedlich um,
wie sich unsere
Fingerabdrücke unterscheiden.

Freitag, 30. Juni 2017

Kre-ah!-tivität

Kreativität
ist facettenreicher
als Kunst,
wobei ich letztere
hierdurch nicht
herabwürdigen möchte.

Freitag, 23. Juni 2017

Heimat ist...

Heimat ist oder war.
Heimat ist alt oder neu.
Heimat ist Abschied oder Ankommen.
Heimat ist Sehnsucht oder Erfüllung.
Heimat ist verloren oder wiedergefunden.
Heimat ist hier oder dort.
Heimat ist im Herzen,
und nur da wohnt sie.

...ante, ante, ante...

Oft ist eine Querolante,
lebt sie alleine
ohne Bekannte,
`ne olle Tante.

Aber bitte doch

Aller guten Dinge
sind drei,
und wenn es mehr
werden,
hat keiner
was dagegen.

So geht`s auch

Purzelbäume
werden
ohne
Axt
geschlagen.

Wiedergeburt mit Fellchen

Wer weiß schon
wie das mit der Reinkarnation
wirklich ist...
Vielleicht werde ich
im nächsten Leben
päpstliche Kirchenmaus.

Samstag, 17. Juni 2017

Sie soll nicht verglühen

Wenn die Liebe
nicht grade
als Buschfeuer
daherkommt,
muß man sich
immer
darum kümmern,
daß das Feuer
nicht ausgeht.
Und:
Wenn sie dann
doch mal erlischt,
wird uns das "Neuentfachen"
wesentlich schwerer gemacht
als dem Neandertaler!


Mittwoch, 14. Juni 2017

Gedankenvielfalt

Einer Meinung
bin ich gern,
denn dann ist mir
nicht so fern,
einer, der
ganz anders dachte,
und mich zum
Individium machte.

Montag, 12. Juni 2017

Überwältigend

Wenn ich
an einem Veilchen rieche
kann ich nicht anders,
als sein Köpfchen
zu küssen.
Sein Duft ist so
einzigartig
verhalten
zärtlich.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Seelchennahrung

Wenn das Seelchen
sich den grauen Himmel
überstülpen will,
mußt du ihm Sonne
vorgaukeln.
Natürlich ist es
nicht so naiv,
diese Schummelei
nicht zu bemerken,
aber daß du dich
sehr bemühst,,
es bei Laune zu halten,
damit es sich seiner
Seligkeit
immer bewußt
sein kann,
das wird es dir danken.

Montag, 5. Juni 2017

Hoffnungsträger

Was wäre die Hoffnung
ohne den Menschen.

Trostbedürftige Courage

Die Wehmut
muß man streicheln,
so oft sie seufzt.

Verzeptelt

Ich komme mit
viel Konzept
immer total
aus ihm.

Sonnenschein genügt sich allein

Lacht dir die Sonne ins Gesicht
ohne, daß du zurücklachst,
wird sie das nicht grämen.

Unfreiwillig

Unfreiwillig
wirft der Mensch
seinen Schatten
über den Weg
der Freude.

Spontanrisiko

Mit einem kümmerlichen Rest
von Schwanzfedern
stürze ich mich
manchmal
in die Tiefe.

Hoppla!

"Hoppla!" rufe ich
viel zu selten,
wenn ich mal wieder
über mich selbst
gestolpert bin.

Wenn Lebensgeister...

Wenn Lebensgeister spucken,
muß man ihnen das "c"
wegnehmen,
damit sie sich
wieder standesgemäß
benehmen.

Ein Auge zudrücken fällt leichter

Menschen,
die nachtragend sind
haben viel zu schleppen.

Abgemildert

Laß auf dem Boden
der Tatsachen
Blumen wachsen!

Ohne zielsicheren Ausgang

Das Leben ist ein Experiment,
und ob für uns etwas
dabei herausgekommen ist,
entscheiden wir am Ende
nur selbst.

Samstag, 3. Juni 2017

Nachtfaltererotik

"Ich bin leidenschaftlich!"
sagt die Motte,
und ein Motterich
glaubt so etwas.

Liebeshinweis oder lieber Hinweis

...und ich sagte zu meinem guten Kumpel:
"In deiner absoluten Hingabe an sie,
wirkst du gar wenig erotisch auf sie,
auch wenn du dir,
moralisch gesehen,
einen Heiligenschein
verdient hast."

Nicht uneingeschränkt

Sei offen für alles,
aber laß nicht jeden rein!

Herzeleid

Mein Seelchen
bittet um ein Trostpflaster
für einen Wundenkrater.

Ursprünglich

Im Schmerz und in der Freude
ist man dem Kind am nächsten.

Verguckt

Wenn das rechte Auge nicht mag,
was das linke sieht,
so weiß das linke Auge nicht,
wo es hinschauen soll.

Freitag, 2. Juni 2017

Mittwoch, 31. Mai 2017

Jungbrunnen pur

Im Frühsommer, wenn alles sprießt,
man jedes Blättchen Grün genießt.
Man jeden Sonnenstrahl begrüßt,
denn lang hat man ihn eingebüßt.
Man tauscht nun gegen kalte Tage,
hochwetterhimmelblaue Lage.
Und lebensfroh, treibt`s Seelchen Sprossen.
Die werden prompt dazu genossen!

Sonntag, 28. Mai 2017

So kommt man...

Am Vatertag,
da gibt es Väter,
die werden`s niemals
oder später.
Am Vatertag,
da zeigt der Mann,
wieviel er doch
vertragen kann.
So kommt er denn
am Tag vom Vater,
vielleicht schon zu einem Kind,
gewiß aber zum Kater.

Wortspiel

Wenn du einem
EINEN Rechenschaft schuldest,
bist du ihm auch
EINE Rechenschaft schuldig,
wenn du ihm eine Harke
zurückgibst.

Freitag, 26. Mai 2017

Fast himmlisches Gebäck

Als "süße Schnecken"
bezeichnet man weibliche Wesen,
die besonders attraktiv sind.
Diese Wortwahl findet
ihre Erklärung
in den "Süßen Schnecken"
als köstliches Backwerk.
Männlein wie Weiblein sind
von "Süßen Schnecken" begeistert,
und wenn sie dann auch noch
fruchtig gefüllt daherkommen,
die "Süßen Schnecken",
dann darf selbst der Papst,
Lust auf sie haben!

Donnerstag, 25. Mai 2017

Aller Sonne Anfang

Die ersten quietschblauen Sonnentage,
und wir, endlich in Bikinibauchlage!
Das Wetter will uns den Sommer versprechen.
Im Grünen kann man jetzt schmausen und zechen.
Ach, herrlich ist der Anfang einer Hitze,
die uns noch freut, die`s nicht treibt auf die Spitze!

Donnerstag, 18. Mai 2017

Juchhuuuu!

Manchmal
möchte ich die ganze Welt umarmen,
und so sehr könnten sich dann meine
Seelenarme auch ausdehnen!

Mittwoch, 10. Mai 2017

Oh Mai! Oh Mai!

Dort saß ich froh, nebst Löwenzahn,
im grasgrünen Erlebniswahn.
Der Mai, bis dato, grau und kalt,
weshalb ich ihn auch häufig schalt,
erwies uns seine Ehre.
Bot uns, wonach ich zehre:
Maimildes Butterblumengold!
Er war uns heute endlich hold!
Verließ den kühlen Posten.
"Pur" durften wir ihn kosten.
Und wird demnächst die Brise rauh,
ich weiß schon eines ganz genau.
Sicher werd`ich mich nicht scheuen,
diesen Tag "wiederzukäuen"!

New love - old love

Every new love
has brighter colors
than the old one.
Don`t let them fade.

Glory

If I was the sun,
I could shine, shine, shine
but the light inside of me
would be aflame.

Samstag, 6. Mai 2017

Nur scheinbar

Wir sind davon überzeugt,
den Sinn und Zweck
unseres Handelns
entscheidend
beeinflussen zu können,
doch wie Sinn und Zweck
letztendlich Einfluß nehmen,
liegt nicht in unserer Hand.

Montag, 1. Mai 2017

Mahlzeit!

Der Steinbeißer, wie es schon heißt,
gar gern in harte Steine beißt,
und wenn`s grad dann so knirscht und knackt,
erst recht der Heißhunger ihn packt!
Ach, nein! Er ist doch ein Fisch,
und er lebt unter Steinen.
Ja, das genügt dem Kleinen!

Tausend Füße

Mich tragen tausend Füße,
was ich auch sehr begrüße!
Denn müßte ich auf zweien gehn,
wäre das tragisch anzusehn.
Wie sollte ich dann die verstehn,
die wirklich nur auf zweien gehn
und meinen, ich sei häßlich?
Es ist doch unerläßlich!

Samstag, 29. April 2017

Lautlos

Es war um die Made
in der Frucht,  jammerschade,
als ich sie zerbiß,
sie in Stücke riß,
das kleine Ding.
Woran es wohl hing,
daß ich sie zermalmte?
Nun, weil sie weder rauchte noch qualmte
oder schrie wie am Spieß!
Es einfach zuließ.

Warzenbeißer

Der Warzenbeißer wird eingesetzt,
wenn Warzen, die sehr ungeschätzt,
den Menschen quälen.
Muß ich Euch erzählen,
was der Warzenbeißer mit den Warzen macht?
Sicher habt Ihr es Euch gedacht!
Doch leider falsch! Keine Warzen er abbeißt,
nur eine Heuschrecke, unschuldig, so heißt!

Kupferglucke

Eine Kupferglucke ist kein Kessel,
der den Tee warmhält.
Einen Falter dieser Name quält.
Denn er hat keine Küken,
ist nicht aus Metall.
Sein Name - ein hoffnungsloser Fall!

Kleines Biest

Die Mücke
fand eine Lücke
in der Arche Noahs.
Sah`s,
das Loch
und hinaus sie kroch.
Wohl kaum hätte er sie sonst mitgenommen
und wäre ohne sie fortgeschwommen!

Verwirrt

Lief mal eine Waldameise
immerzu herum im Kreise.
Bemerkte spät, sie war ihm Kübel.
Nahm ihm die Form des Leibes übel.

Freitag, 21. April 2017

Am wunderbarsten

Wunder gibt es immer,
und das Wunderbare
an ihnen
ist,
daß man sie
erkennen darf!

Unerforscht

Wie stinkt denn wohl ein Hasenfurz?
Sie meinen, das ist Ihnen schnurz?
Na, hör`n Sie mal,
das ist doch wichtig,
und meine Meinung
sicher richtig!
Die Welt steht Kopf
für Wissenschaft,
nur hier die Wissenslücke
klafft!

Bruttokram

Das Drumherum an allem
ist manchmal recht störend,
doch wenn wir zuviel reduzieren,
wird vieles schnell nackt.

Jeder Weg

Jeder Weg ist ein Weg für sich.
Jeder Weg ist ein Weg für dich.
Jeder Weg wird dich dahinbringen,
wo du hinkommen sollst.

Ich hab so das Gefühl...

Ich hab so das Gefühl,
daß das Alter
auf die heutige Jugend
beleidigend wirkt.

Menschenskinder

Eigentlich mag ich Menschen
nicht besonders
(Ausnahmen gibt`s aber einige),
und deshalb hab ich`s wohl auch
oft so schwer mit mir,
als einem.

Nicht ortsgebundene Einstellung

Viele, die frei rumlaufen,
halten sich für normal,
und viele, die eingesperrt sind,
auch.

Ich hätte gern, daß....

Jene Person wird einem egal,
an die man keine Erwartungen mehr stellt.
Da alle Menschen
aufeinander angewiesen sind,
auch wenn die heutige Zeit
uns etwas anderes vorgaukelt,
ist die Erwarungshaltung
eine existenzielle.

Welten

Jeder lebt in seiner
eigenen Realität,
und hält sie für wahr.

Erdenbürger

Wanderer sind wir.
Jeder auf dem Weg dahin,
wo alle Hoffnung
Erfüllung findet.

Magischer Mai

Endlich wieder Mai!
Und wie in jedem Jahr:
Mit einem Grün, das die Seele wärmt.
Mit einem Lüftchen, das die Sinne weckt
und mit einem Neuanfang,
der seinen Zauber nie verliert!

Mittwoch, 19. April 2017

Verwundert

Schau!
Der Sproß
eines frischen Keims
erklärt dir schon
das Universum,
die Schöpfung
den Sinn.

Bernadette Maria Daniels

Geometrie auf den Punkt gebracht

Frage: Wie groß ist das Volumen einer Pyramide?
Antwort: Sie faßt mindestens einen Pharao!

Und hoffentlich noch mehr

In den Stand
der Ehe eintreten,
hinsetzen erlaubt.

Präventivschlag

Den haut nichts um,
der vorher immer alles umhaut,
was ihn umhaun könnte.

Sprich Worte

Wenn Hunger
der beste Koch ist.
Ist dann Durst
der beste Brauer?

Einfache Lösung

Man kann sich leicht
nach der Decke strecken,
wenn man sie groß genug kauft.


Überdimensional

Ein Engerling fragt sich,
warum Raupenfahrzeuge
so groß sein müssen.

Unförmige Zielsetzung

Auch die,
die mit dem Kopf
durch die Wand wollen,
wissen, daß der Rest
deshalb noch lange nicht
durchpaßt.

Bernadette Maria Daniels

Rechtes Ambiente

Schauermärchen
bei Regen erzählt,
sind überzeugender.

Bernadette Maria Daniels

"Hollde" Weisheit

Wenn du kein Pech haben willst,
springe in den Brunnen und sei fleißig.

Bernadette Maria Daniels

Wortspiel

Wenn Mirabellen,
sind das keine Hunde.

Bernadette Maria Daniels

Ungerahmt

Ich bin schon oft
aus dem Rahmen gefallen,
weil mich kein Rahmen hielt
oder ich mich im richtigen Rahmen
trotzdem nicht wohl fühlte.

Bernadette Maria Daniels


Knete, Kohle, etc.

Manche halten viel Geld
für eine Form des Reichtums.

Bernadette Maria Daniels

Was ich nicht mag

Ich hasse Petersiliekartoffeln
und Rassismus.

Bernadette Maria Daniels

Morast im Kopf

Es gibt Modergedanken,
die mögen den Sumpf.

Bernadette Maria Daniels

Mögliche Interpretation

Konkubine - Kampfinsekt?

Bernadette Maria Daniels

Ungerechigkeit

Die Zunge eines Gourmets,
doch die Brieftasche eines Penners haben.

Bernadette Maria Daniels

Dienstag, 18. April 2017

Anfang

Noch nackt, mit viel Hoffnung
in den Trieben der Zweige,
sich ein Baum in den Frühlingshimmel reckt
und wiegt sich in des Winters Neige,
an der die Märzensonne leckt.
Sie bläst ein Lüftchen um die Stämme,
als wollte sie sie sanft massieren,
gar zärtlich fahren ihr Kämme
durch grünen Flaum an den Spalieren.
Das Leben ist ein Hauch, ein Tasten,
zu lange mußte es doch fasten.

Erwärmt

Hin und wieder macht zunichte,
grad während man sich wohlig aalt,
faul sich räkelt in dem Lichte,
das eine Frühlingssonne strahlt
- ein Windhauch -
den es frech und kühl
auch an das warme Fleckchen zieht,
dieses so himmlische Gefühl.
Beendet`s jäh und feige flieht!
Doch gleich ist`s wie neugeboren,
mit den nächsten warmen Strahlen
aufgeholt, was war verloren,
lenzgemäß, ganz ohne Prahlen!

Mittwoch, 5. April 2017

Vielversprechend?

Traue keinem Prinzen
mit einem einzigen Pferd.
Laß Dir die Herde zeigen!

Bernadette Maria Daniels

Danke

Lasse es nicht Nacht werden,
bevor Du den heutigen Tag segnest.

Bernadette Maria Daniels

Dienstag, 4. April 2017

Zeit

Die Zeit
verfliegt nicht,
sie fliegt,
hat Flügel,
die nie erlahmen.

Bernadette Maria Daniels

Freitag, 24. März 2017

Dienstag, 21. März 2017

Du denkst....

Du denkst, Du kannst es schon?
Lerne täglich Leben leben!

Bernadette Maria Daniels

Undank

Wie gewohnt zur Osterfeier,
ißt man gerne bunte Eier.
Doch dieses macht nur großen Spaß,
legt sie für uns ein alter Has`.
Mit redlich Müh`er sie kaschiert,
daß auch ein Huhn sich nicht blamiert.
Er legt und malt und malt und legt
und läßt kein Eichen unbewegt.
Und? Hat der Arme eine Wahl?
Es bleibt nicht aus, daß er sie stahl.
Ach, Undank ist der Welten Lohn!
Vielleicht am Ostersonntag schon,
wird man das Langohr verraten.
Dann wird es im Backrohr braten.

Bernadette Maria Daniels


Montag, 13. März 2017

Begaukeln

Wenn ich mein eigener Clown
sein kann,
macht das mich,
einen grauen
und einen blauen Himmel bunt.

Bernadette Maria Daniels

Freitag, 24. Februar 2017

Sie wissen`s

Manche Leute wollen alles von dir wissen,
und dann glauben sie, alles von dir gewußt zu haben.

Bernadette Maria Daniels

Samstag, 18. Februar 2017

Sonnengeschenk

Dieses Jahr
bescherte uns die Natur,
im Februar,
einige wunderschöne Vorfrühlingstage.
Die wolkenweißen Flugschneisen
mit ihren silbrigen Spitzen,
schienen die Klarheit des blauen Himmels
und einer schon wärmenden Sonne
noch zu verstärken,
und die Erpel,
die mit ihren Damen
die Tauränder des Sees inspizierten,
glänzten mit ihren grünen Köpfen,
topazgefiedert.
Ein Jauchzen stieß ich aus,
dort in den Auen,
wo es kein Mensch vernahm.
Auch die Krähen auf dem Baum
ließen sich dadurch nicht stören.
Es war ein Schrei der Lebenslust
wie ihn nur solch ein Tag,
aus mir hervorzubringen vermag.

Bernadette Maria daniels

Dienstag, 7. Februar 2017

Freitag, 3. Februar 2017

Genuß ist...

Genuß ist...

Genuß ist nicht Übermaß,
noch Fasten
und erlernbar.

Bernadette Maria Daniels

Samstag, 28. Januar 2017

Ein Vogel für alle Zeiten

Seht die Enten im eiskalten Fluß!
Tummeln sich dort ganz ohne Verdruß.
Das Schwänzchen hoch, Kopf unter Wasser,
und danach sind sie auch nicht nasser.
Nackte Füße bei Minusgraden,
als wär es Sommer, gehn sie baden.
So winterfest sie ihr "Quak" plappern,
und ich muß mit den Zähnen klappern.

Bernadette Maria Daniels

Samstag, 14. Januar 2017

Fasching

Fasching

Im Fasching ist es bunt und sehr laut,
weil mancher dann auf die Pauke haut.

Die Jubelrufe beglückt er schreit,
aus Narrenkehle gelöst, befreit.

Der,der das Aufsehen sonst meidet,
sich mal als Faschingsprinz verkleidet.

Oder als böser Räuberhauptmann.
In jede Rolle man schlüpfen kann.

Mit dieser neuen Identität,
tut man grad oft, was man sonst nicht tät.

Schön bleibt`s, wenn man den Narren belacht,
der nicht aus sich einen Narren macht!

Bernadette Maria Daniels

Im Januar

Im Januar

Im Januar, du meine Güte,
nur Eis und Frost, statt Mandelblüte!

Ich bin des Winters überdrüssig,
Schnee ist im Tann jetzt überflüssig!

Ja, die Liebhaber des kalten Sports,
sollen ihm frönen, andererorts!

In den Alpen und auf den Spitzen
kann das Weiß, von mir aus, noch sitzen.

Jedoch, wenn ich aus dem Fenster schau,
sehne ich mich nach des Himmels Blau.

Wäre gern in warmen Gefilden,
weit, weit weg in klimatisch milden.

Aalte mich unter Mandelblüte
im Januar, du meine Güte!

Bernadette Maria Daniels

Freitag, 6. Januar 2017

Möhrenreim

Hättest du eine Rübe,
anstatt einer Nase,
würde dich das nicht stören,
wärest du ein Hase.
Du könntest daran knabbern,
doch bald wär sie dann weg
und nasenlos ein Hase,
das wäre nicht der Zweck.
Sie paßt besser zum Schneemann,
dem Rübennasenmann.
Dem man mit dem Gemüse
auch nur bewundern kann.

Bernadette Maria Daniels
Haste mal `n Pferd für mich,
eines mit zehn Streifen?
Ach, erzähl mir nichts vom Pferd,
du mußt das begreifen!
Das mit den roten Punkten
kam nämlich nicht wieder,
haßte einfach wie die Pest,
meine Pferdelieder.

Haste mal `n Hund für mich,
einen mit sechs Beinen?
Denn sonst kann ich gar nicht mehr,
aufhören zu weinen.
Der, mit den sieben Schwänzen
kam nämlich nicht wieder,
haßte einfach wie die Pest,
meine Hundelieder.

Haste mal `n Frosch für mich,
so einen, der miaut?
Einen, der nicht nur rumquakt,
der sich auch mal was traut.
Der mit dem langen Halse
kam  nämlich nicht wieder,
haßte einfach wie die Pest,
meine Fröschelieder.

Haste mal `n Wurm für mich,
einen mit zwei Flügeln,
einen, der den Tango tanzt
und ist nicht zu zügeln?
Der mit den Cowboystiefeln
kam nämlich nicht wieder,
haßte einfach wie die Pest,
meine Würmerlieder.

Bernadette Maria Daniels

Der Figur abträglich

Eine Bisamratte
hatte
einen Gemahl,
der ihr das Futter stahl.
Da biß sie ihn in den Schwanz.
Der ist noch dran und auch ganz.
Jedoch hat er draus gelernt.
Der Gatte
der Bisamratte
wohnt jetzt weit entfernt,
und sie ist dicker,
war früher schicker.

Bernadette Maria Daniels